Heftiger Widerstand in El Salvador – Demonstranten zünden Bitcoin-Geldautomaten an

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Bitcoin-Kritiker und Demonstraten in El Salvador haben ein ausdrückliches Zeichen gegen Präsident Nayib Bukele und dessen Einführung der Kryptowährung als Zahlungsmittel gesetzt, indem sie einen Bitcoin-Geldautomaten in Brand gesteckt haben.

Wie das Nachrichtenportal Teleprensa berichtet und mehrere Videos in den sozialen Medien zeigen, brannte am Mittwoch ein Bitcoin-Kiosk inmitten eines Demonstrationszuges in der Hauptstadt San Salvador. Der Geldautomat ist einer von vielen, die die Regierung von El Salvador in den letzten Wochen aufgestellt hat, um die Infrastruktur für die Anerkennung von Bitcoin (BTC) als offiziellem Zahlungsmittel zu schaffen. Zudem wurde der Kiosk mit Anti-Bitcoin-Botschaften und dem Slogan „Demokratie ist unverkäuflich“ beschmiert.

Bürgermeister Mario Durán bestätigt, dass die Feuerwehr der Brandstelle zunächst ferngeblieben ist, nachdem die Demonstranten mit Gewalt gedroht hatten. Zu einem späteren Zeitpunkt kam es dann zur Löschung. Der Schaden an dem „Chivo-Geldautomaten“, benannt nach der regierungseigenen Krypto-Wallet, ist größtenteils oberflächlich, doch auch Mobiliar des Kiosks wurde verbrannt.

Insgesamt wurden in El Salvador bisher knapp 200 Bitcoin-Geldautomaten aufgestellt. Präsident Bukele hofft, dass die Chivo-Kioske bald „überall“ im Land stehen, damit die Kryptowährung flächendeckend als Zahlungsmittel genutzt werden kann. Obwohl Bitcoin in dem mittelamerikanischen Land neben dem US-Dollar nun als offizielles Zahlungsmittel anerkannt ist, will Bukele niemanden zur Nutzung zwingen.

Noch bevor das entsprechende Gesetz am 7. September in Kraft getreten ist, regte sich in El Salvador massiver Widerstand gegen den geplanten Schritt. Schon im Juli demonstrierten deshalb mehrere Protestgruppen durch die Straßen der Hauptstadt. Wie breit der Widerstand in der Bevölkerung gefächert ist, zeigt sich daran, dass sich selbst eine Gruppe aus Rentnern formiert hat, die die Bitcoin-Einführung ablehnt. Die größte Befürchtung ist dabei, dass die Kryptowährung für eine massive Verschlechterung der ohnehin schwachen Wirtschaft sorgen könnte.

Am gleichen Tag, an dem das Bitcoin-Gesetz in El Salvador in Kraft getreten ist, ging es für den Krypto-Marktführer prompt zurück unter 43.000 US-Dollar, was Bukele dazu veranlasste, den Abschwung „aufzukaufen“ bzw. zusätzliche 150 BTC für sein Land zu erwerben. Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin schon wieder auf knapp 48.000 US-Dollar, was dem Präsidenten zumindest für den Moment Recht gibt.




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