Chef der früheren, umstrittenen Kryptobörse Wex in Polen festgenommen

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Wie BBC Russia berichtet, wurde Dmitry Vasiliev, der ehemalige Chef der russischen Kryptobörse Wex, nun in Polen festgenommen.

Die Wex, die zuvor als BTC-e bekannt war, war eine der berühmt-berüchtigtsten „Dark-Kryptobörsen“ aus den Anfangszeiten der Branche. Die Handelsplattform soll zahlreiche Gelder aus vielen großen Hackerangriffen gewaschen haben, darunter auch im Fall der Mt. Gox.

Obwohl gegen Vasiliev in Polen nichts vorliegt, haben andere Länder wie zum Beispiel Kasachstan einen Haftbefehl gegen den Wex-Drahtzieher ausgestellt, weshalb nun eine etwaige Auslieferung zur Debatte steht.

Vasiliev soll bereits am 11. August von den Polizeibehörden in Warschau festgenommen worden sein, allerdings wurde dies erst am 17. September vom polnischen Nachrichtenmagazin Wyborcza aufgedeckt.

Bis zur Schließung der BTC-e im Sommer 2017 soll Vasiliev noch Krypto-Trades für chinesische Investoren abgewickelt haben. Alexander Vinnik, der vorherige Chef der BTC-e, sieht sich derzeit schon mit dem Vorwurf der Geldwäsche in Höhe von mehr als 4 Mrd. US-Dollar konfrontiert, worauf ihm mehr als sechs Jahre Haft drohen. Vinnik wurde zuvor in Griechenland verhaftet und an die USA ausgeliefert.

Nach der Festnahme von Vinnik tauchte Vasiliev als Chef der „neuen“ Kryptobörse Wex auf, die sich dann schnell sogar zu einer der zehn größten Handelsplattformen der Welt mauserte. Das tägliche Handelsvolumen erreichte zu Spitzenzeiten knapp 80 Mio. US-Dollar.

Ein Jahr später kündigte Marktführer Binance dann die Zusammenarbeit mit der Wex auf wegen deren laxen Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung. Dieser herbe Schlag führte letztendlich zum Zusammenbruch der Plattform.

2019 wurde Vasiliev dann von den italienischen Behörde dingfest gemacht, doch auf Grund von Fehlern im Auslieferungsantrag musste der Wex-Chef wieder freigelassen werden.

Die russische Zentralbank bemüht sich zuletzt, gemeinsam mit den Banken des Landes Zahlungen an Kryptobörsen zu verhindern, um die Anleger vor „emotionalen“ Investitionen in den Kryptomarkt zu schützen.


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